Häufige Fragen

Sind die Elternbeiträge für den Waldorfkindergarten in Bovenden höher als in vergleichbaren Einrichtungen in Bovenden?

Nein. Unsere Beiträge sind genauso wie sie der Flecken Bovenden für alle Kindergärten in der Gemeinde festgelegt hat.

Muss ich Mitglied im Betriebsverein werden?

Ja. Mit Ihren normalen Kindergartenbeiträgen werden sie automatisch Mitglied im Betriebsverein und können so die Geschicke des Kindergartens mitbestimmen.

Muss ich im Förderverein Mitglied werden?

Nein. Die Mitgliedschaft im Förderverein ist freiwillig. Wir freuen uns aber über Ihre Beteiligung, denn mit den Beiträgen können wir neues Spielzeug, Arbeitsmaterialien oder eine besondere Ausstattung des Kindergartens finanzieren. Zum Beispiel hat der Förderverein die Hochebenen in den Gruppenräumen bezahlt.

Muss ich meinem Kind ein Frühstück mitgeben?

Nein. Wir bereiten das Frühstück jeden Tag mit den Kindern gemeinsam zu.

Muss mein Kind am Mittagessen teilnehmen?

Nein, nur wenn Sie Ihr Kind für den Mittagsdienst (bis 13:45) oder für die Nachmittagsgruppe (bis 16:45) angemeldet haben.

Geht mein Kind bei Wind und Wetter nach draußen?

Ja. Alle Angebote im Außenbereich, wie der wöchentliche Natur- und Erkundungstag, das Vorschulkinderwandern und das tägliche Freispiel im Garten finden bei Wind und Wetter statt. So bekommen die Kinder einen direkten Zugang zu den verschiedenen Jahreszeiten.

Werden im Waldorfkindergarten Bovenden christliche Feste gefeiert?

Ja. Der Jahreslauf des Kindergartens orientiert sich an dem christlichen Weltbild und den christlichen Jahresfesten. Die religiösen Feste anderer Kulturen und Religionen finden ebenso im Kindergarten ihre Beachtung, werden gewürdigt und selbstverständlich respektiert.

Was passiert im Morgenkreis und warum ist er wichtig? Läuft Abschlusskreis ähnlich?

Die Kinder nehmen sich gegenseitig wahr. Wir stellen gemeinsam fest wer fehlt, auch für jedes Kind wichtige Erlebnisse können allen gemeinsam erzählt werden. Darauf folgt eine kurze Phase der Besinnung. Wir beginnen den Morgenkreis mit Fingerspielen und einem gemeinsamen Spruch. Danach zieht die Gruppe in die frei geräumte Mitte des Raumes. Hier findet der morgendliche Reigen statt. Er lehnt sich inhaltlich an die Jahreszeit, oder an die Jahresfeste an.
Im Abschlusskreis wird eine Geschichte, ein Märchen über einen längeren Zeitraum frei erzählt und mit Musik untermalt. Nach einer Zeit der Erzählung verwandelt sich die Geschichte in ein Puppenspiel und wird zuerst von der ErzieherIn, später dann von den Kindern gespielt und auch von ihnen frei erzählt. Der Abschlusskreis fördert insbesondere die Sprache, das Sprachverständnis, kognitive Fähigkeiten und ästhetische Bildung.

Was ist Eurythmie?

Einmal in der Woche kommt eine Eurythmistin in den Kindergarten. Sie begrüßt die Kinder in jeder Gruppe und führt dann jede Gruppe für sich in den Mehrzweckraum, um eine Eurythmiestunde mit den Kindern abzuhalten. Hierbei werden Sprache und Bewegung auf kindgerechte Art miteinander verwoben. Der Begründer der anthroposophischen Menschenkunde Dr. Rudolf Steiner bezeichnet die Eurythmie im Kleinkindbereich als „beseeltes Turnen“. Es findet zu den pädagogischen Elternabenden ein jährlicher Elternabend über die Eurythmie statt. Nach Absprache können Eltern an einer Eurythmiestunde ihres Kindes teilnehmen.

Was sind Hengstenberggeräte?

Hengstenberggeräte sind Holzgeräte, die vielfältige Bewegungsmöglichkeiten bieten. Es geht dabei nicht um die Absolvierung eines Parcours, sondern darum Vertrauen in die eigene Beweglichkeit zu erlangen, sich auszuprobieren, Zuwachs in Körperwahrnehmung zu bekommen und Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten zu erlangen.